/

Ausgewählte Presseberichte:

   

Geplante Abschiebung endet mit Gewalt

Frankfurter Rundschau - Der Syrer, dessen geplante nächtliche Abschiebung in Witzenhausen Anwohner durch eine Blockade zu verhindern versuchten, ist auf freiem Fuß. Er hätte nach Angaben seiner Anwältin gar nicht abgeschoben werden dürfen.

Weiterlesen …

"Wir wollen Gerechtigkeit" - Demo und Protestzug gegen tödliche Polizeischüsse

Osthessen News - Sie halten die afghanische Flagge hoch, Rufe wie "Gerechtigkeit für Matiullah!", "Der Polizist muss bestraft werden!", "Ein Unschuldiger wurde getötet!" ertönen am Sonntag durch die Flemingstraße im Fuldaer Münsterfeld. Hier wurde am Freitagmorgen ein 19-jähriger Afghane von der Polizei erschossen, nachdem er Bäckereimitarbeiter und einen Schutzmann angegriffen und verletzt hat.

Weiterlesen …

Getöteter Randalierer in Fulda: Zwölf Schüsse aus Polizeiwaffe

Hessenschau.de - Gegen den Polizisten, der am Freitag einen randalierenden Flüchtling in Fulda erschoss, wird ermittelt. Aus seiner Dienstwaffe waren zwölf Schüsse abgefeuert worden. Wie hr-iNFO erfuhr, war der getötete Angreifer polizeibekannt.

Weiterlesen …

Angreifer von Polizisten erschossen

Frankfurter Rundschau - Ein 19-jähriger Mann hat am frühen Freitagmorgen in Fulda den Lieferanten einer Bäckerei angegriffen und ist daraufhin von einem Polizisten erschossen worden. Wie Harald Wilke, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Fulda, der Frankfurter Rundschau sagte, hatte der junge Mann aus Afghanistan, der in einer Flüchtlingsunterkunft in der Nähe der in der Flemingstraße gelegenen Bäckerei wohnte, den Lieferanten vor dem Geschäft aus bislang ungeklärten Gründen mit Steinen angegriffen und verletzt.

Weiterlesen …

9.000 Gewalt- und Abschiebefälle auf interaktiver Deutschlandkarte dargestellt

Radio Dreyeckland - Die Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative Berlin hat in den vergangenen Jahren Tausende Daten und Informationen über die gewaltsamen Todesfälle und Verletzungen von Flüchtlingen in Deutschland gesammelt. Am Freitag hat sie das ganze Material in Form einer Webdokumentation und einer interaktiven Karte zur freien Nutzung gegeben.

Weiterlesen …

Ehrenamtlicher Helfer wirft Vermietern vor, "Bruchbuden" an Geflüchtete zu vermieten

Gießener Anzeiger - "Ein einziger Dreckstall!" - so beschreibt ein ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer aus dem Kreis Gießen die neu bezogene Wohnung eines Geflüchteten. Kochnische, Dusche und Toilette der Einzimmerwohnung seien "total heruntergekommen und versifft". Für den schlechten Zustand sei aber keinesfalls der junge Mann selbst verantwortlich. Schließlich sei dieser gerade erst eingezogen und habe die Wohnung bereits so übernommen. Der Helfer, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, sieht hier ein generelles Problem: Vermieter würden gezielt "die letzten verkommenen Löcher" als Wohnung für Geflüchtete anbieten. "Hauptsache, sie bekommen Geld für ihre Bruchbuden. Sie sollten sich schämen!"

Weiterlesen …

Kein Platz im Abschiebeknast

Frankfurter Rundschau - Die Zahl der Abschiebungshaftplätze in Deutschland wird sich in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln. Bundesweit gibt es derzeit rund 400 Plätze in sieben Bundesländern. Nach Recherchen der Frankfurter Rundschau werden acht Bundesländer ihre Kapazitäten nun ausbauen oder neue Einrichtungen errichten. Künftig soll es dann mehr als 900 Plätze geben.

Weiterlesen …

Innenministerium dementiert: Kein Abschiebezentrum in HEAE in Gießen

Gießener Anzeiger - Bis Herbst solle das erste Rückführungszentrum für Flüchtlinge in Deutschland den Betrieb aufnehmen. Es werde "in Verantwortung der Bundespolizei" stehen. Und: Als Standort "für das Modellprojekt" komme angesichts vorhandener Infrastruktur - neben Manching oder Bamberg in Bayern - auch die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) in Gießen in Betracht.

Weiterlesen …

Bund will Gießen als Abschiebezentrum, Regierungspräsidium nicht

hessenschau.de - Das bundesweit erste Abschiebezentrum soll offenbar in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen entstehen. Hessens Behörden halten davon allerdings wenig.

Weiterlesen …

Abschiebung im Schnell­durchlauf

Süddeutsche Zeitung - Das Vorhaben ist ehrgeizig, die Rechtslage schwierig, Widerstand aus Kommunen so gut wie sicher. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will sogenannte Ankerzentren einrichten, in denen Asylbewerber bleiben müssen, bis ihre Identität geklärt ist oder sie abgeschoben werden. Das gesamte Asylverfahren soll in solchen Zentren abgewickelt werden.

Weiterlesen …

Erster Abschiebehäftling in Eberstadt

Darmstädter Echo - Ein 22 Jahre alter Marokkaner, in zwanzig Fällen der Polizei bekannt, ist der erste Insasse der hessischen Abschiebehafteinrichtung in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Eberstadt.

Der Mann sitzt seit Dienstagvormittag in Eberstadt ein und sieht nun seiner Abschiebung in sein Heimatland entgegen. Er kam direkt aus der JVA in Dieburg in die einzige hessische Abschiebehafteinrichtung, die damit ihren Betrieb aufgenommen hat.

Weiterlesen …

Deutschland schiebt zehn Afghanen ab

Tagesspiegel - Trotz schwerer Anschläge und Taliban-Angriffen haben Bund und Länder erneut abgelehnte afghanische Asylbewerber abgeschoben. Unter ihnen waren sieben Straftäter. (...)

Laut Bundesinnenministerium hatten sich an der Maßnahme fünf Bundesländer beteiligt. Vier Passagiere kamen demnach aus Bayern, zwei aus Baden-Württemberg, zwei aus Hamburg, einer aus Rheinland-Pfalz und einer aus Mecklenburg-Vorpommern.

Weiterlesen …

Netzwerke helfen bei Integration im Job

Gießener Allgemeine - Am vergangenen Donnerstag lud das Beratungsnetzwerk »Bleib in Hessen II« und das »Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge« des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Geschäftsführende und Personalverantwortliche sowie zahlreiche Experten in die Lück-Akademie nach Gießen ein zum »Unternehmerforum: Geflüchtete Menschen in Arbeit«.

Weiterlesen …

Prämienprogramme von Flüchtlingen kaum genutzt

HR Info - Das Land Hessen hat afghanischen Flüchtlingen Geld angeboten, wenn sie freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Dieses Angebot haben aber nur wenige wahrgenommen. Der Hessische Flüchtlingsrat bezeichnet die Prämienprogramme als "zynisch".

Weiterlesen …

Hilferuf an Politik und Wirtschaft

Gießener Allgemeine - Seit 2014 gibt es an einer Reihe hessischer Schulen das Konzept InteA (Integration durch Abschluss und Anschluss). In Intensivklassen sollen junge Flüchtlinge, Spätaussiedler und Zuwanderer vor allem in Sachen Spracherwerb gefördert werden. Das Projekt ist jeweils auf zwei Jahre angelegt, zum InteA-Konzept gehört zudem ein zweimonatiges Praktikum, das die jungen Menschen auf eine Ausbildungsstelle vorbereiten soll. Dass die seinerzeit festgelegten Regeln für viele Absolventen zu starr sind und zum Scheitern führen, darin waren sich vor Kurzem die Teilnehmer eines Informationsgesprächs an der Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten (WSO) weitgehend einig.

Weiterlesen …

Vor allem straffällige Ausländer sollen gehen

FAZ - In Hessen leben nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge rund 10 000 ausreisepflichtige Ausländer. Die Landesregierung will Asylverfahren von Anfang an deutlich beschleunigen.

Mit seiner Forderung nach schnelleren Verfahren und einer konsequenteren Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aus Deutschland rennt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im hessischen Innenministerium offene Türen ein.

Weiterlesen …

150 Menschen protestieren in Friedberg gegen »Willkürbehörde«

Wetterauer Zeitung - »Willkommen statt Willkür« – unter diesem Motto haben am Donnerstagnachmittag rund 150 Menschen in Friedberg für menschenwürdigere Verhältnisse in der Ausländerbehörde demonstriert.

Weiterlesen …

Labsaal ist wieder bewohnt

Frankfurter Rundschau - Der Labsaal an der Bockenheimer Warte, in dem einst Studierende der Goethe-Universität speisten, ist wieder bewohnt. Wie Katrin Wenzel von der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement der Frankfurter Rundschau sagte, sind am Dienstag die ersten 27 Geflüchteten in die für bis zu 120 Menschen ausgelegte Notunterkunft eingezogen. In den nächsten Wochen sollen es Schritt für Schritt mehr werden.

Weiterlesen …

Teures Bett im Asylheim

Frankfurter Rundschau - Flüchtlinge, die Geld verdienen, sollen im Main-Taunus-Kreis fast 400 Euro im Monat für einen Schlafplatz zahlen. Dagegen regt sich Protest.

Weiterlesen …

398 Euro pro Schlafplatz? Landkreis reagiert auf Proteste

hessenschau.de - Flüchtlinge, die Arbeit gefunden haben, sollten im Main-Taunus-Kreis in Zukunft mehr aus eigener Tasche für einen Schlafplatz in einer Gemeinschaftsunterkunft zahlen: 398 Euro. Nach Protesten hat der Kreis nun einen Rückzieher gemacht. Mietwucher-Vorwürfe hält er allerdings für absurd.

Weiterlesen …