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Ausgewählte Presseberichte:

   

Erster Abschiebehäftling in Eberstadt

Darmstädter Echo - Ein 22 Jahre alter Marokkaner, in zwanzig Fällen der Polizei bekannt, ist der erste Insasse der hessischen Abschiebehafteinrichtung in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Eberstadt.

Der Mann sitzt seit Dienstagvormittag in Eberstadt ein und sieht nun seiner Abschiebung in sein Heimatland entgegen. Er kam direkt aus der JVA in Dieburg in die einzige hessische Abschiebehafteinrichtung, die damit ihren Betrieb aufgenommen hat.

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Deutschland schiebt zehn Afghanen ab

Tagesspiegel - Trotz schwerer Anschläge und Taliban-Angriffen haben Bund und Länder erneut abgelehnte afghanische Asylbewerber abgeschoben. Unter ihnen waren sieben Straftäter. (...)

Laut Bundesinnenministerium hatten sich an der Maßnahme fünf Bundesländer beteiligt. Vier Passagiere kamen demnach aus Bayern, zwei aus Baden-Württemberg, zwei aus Hamburg, einer aus Rheinland-Pfalz und einer aus Mecklenburg-Vorpommern.

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Netzwerke helfen bei Integration im Job

Gießener Allgemeine - Am vergangenen Donnerstag lud das Beratungsnetzwerk »Bleib in Hessen II« und das »Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge« des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Geschäftsführende und Personalverantwortliche sowie zahlreiche Experten in die Lück-Akademie nach Gießen ein zum »Unternehmerforum: Geflüchtete Menschen in Arbeit«.

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Prämienprogramme von Flüchtlingen kaum genutzt

HR Info - Das Land Hessen hat afghanischen Flüchtlingen Geld angeboten, wenn sie freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Dieses Angebot haben aber nur wenige wahrgenommen. Der Hessische Flüchtlingsrat bezeichnet die Prämienprogramme als "zynisch".

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Hilferuf an Politik und Wirtschaft

Gießener Allgemeine - Seit 2014 gibt es an einer Reihe hessischer Schulen das Konzept InteA (Integration durch Abschluss und Anschluss). In Intensivklassen sollen junge Flüchtlinge, Spätaussiedler und Zuwanderer vor allem in Sachen Spracherwerb gefördert werden. Das Projekt ist jeweils auf zwei Jahre angelegt, zum InteA-Konzept gehört zudem ein zweimonatiges Praktikum, das die jungen Menschen auf eine Ausbildungsstelle vorbereiten soll. Dass die seinerzeit festgelegten Regeln für viele Absolventen zu starr sind und zum Scheitern führen, darin waren sich vor Kurzem die Teilnehmer eines Informationsgesprächs an der Wirtschaftsschule am Oswaldsgarten (WSO) weitgehend einig.

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Vor allem straffällige Ausländer sollen gehen

FAZ - In Hessen leben nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge rund 10 000 ausreisepflichtige Ausländer. Die Landesregierung will Asylverfahren von Anfang an deutlich beschleunigen.

Mit seiner Forderung nach schnelleren Verfahren und einer konsequenteren Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern aus Deutschland rennt Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) im hessischen Innenministerium offene Türen ein.

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150 Menschen protestieren in Friedberg gegen »Willkürbehörde«

Wetterauer Zeitung - »Willkommen statt Willkür« – unter diesem Motto haben am Donnerstagnachmittag rund 150 Menschen in Friedberg für menschenwürdigere Verhältnisse in der Ausländerbehörde demonstriert.

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Labsaal ist wieder bewohnt

Frankfurter Rundschau - Der Labsaal an der Bockenheimer Warte, in dem einst Studierende der Goethe-Universität speisten, ist wieder bewohnt. Wie Katrin Wenzel von der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement der Frankfurter Rundschau sagte, sind am Dienstag die ersten 27 Geflüchteten in die für bis zu 120 Menschen ausgelegte Notunterkunft eingezogen. In den nächsten Wochen sollen es Schritt für Schritt mehr werden.

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Teures Bett im Asylheim

Frankfurter Rundschau - Flüchtlinge, die Geld verdienen, sollen im Main-Taunus-Kreis fast 400 Euro im Monat für einen Schlafplatz zahlen. Dagegen regt sich Protest.

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398 Euro pro Schlafplatz? Landkreis reagiert auf Proteste

hessenschau.de - Flüchtlinge, die Arbeit gefunden haben, sollten im Main-Taunus-Kreis in Zukunft mehr aus eigener Tasche für einen Schlafplatz in einer Gemeinschaftsunterkunft zahlen: 398 Euro. Nach Protesten hat der Kreis nun einen Rückzieher gemacht. Mietwucher-Vorwürfe hält er allerdings für absurd.

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Kranker Flüchtlingsjunge will zurück zur Oma nach Alsfeld

hessenschau.de - Abgeschoben aus Hessen zu einem offenbar drogenabhängigen Vater in Mazedonien: Der zwölfjährige Alek lebt unter widrigsten Umständen. Das kranke Kind hat nur einen Wunsch: Es will zurück zu seiner Großmutter im Vogelsberg.

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Rüsselsheim: 35-jähriger Flüchtling bei Sprung aus Fenster schwer verletzt

Allgemeine Zeitung - Aus Angst vor seiner Abschiebung ist ein 35 Jahre alter Flüchtling aus Pakistan am Montagmorgen aus dem Fenster der Flüchtlingsunterkunft am Waldweg in Rüsselsheim gesprungen. Er verletzte sich dabei schwer, wie die Polizei berichtet.

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Mehr Unterschriften gegen Abschiebungen erbeten

Frankfurter Rundschau - Seit im letzten Jahr die ersten Abschiebe-Bescheide bei Hibba Kausers afghanischen Mitschülern eingetroffen sind, ist das Leben von Offenbachs Stadtschulsprecherin etwas enger getaktet als bisher. Mit anderen Schülerinnen und einer Lehrerin hat sie den Protest für ein Bleiberecht der vielen jungen Afghanen initiiert, die Integrationsklassen in der Stadt besuchen.

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Schwerkranke Geflüchtete leiden weiter

Frankfurter Rundschau - In der Erstaufnahme in Hanau-Wolfgang soll es kaum Zugang zu Fachärzten und Therapien geben. Zwei Somalierinnen sind besonders betroffen.

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Protest gegen Abschiebung: Arzt schickt Ehrung zurück

Frankfurter Rundschau - Es ist erst drei Wochen her, dass die Landesregierung den Darmstädter Arzt Jürgen Franke als „Mensch des Respekts“ geehrt hat. Jetzt hat Franke die Auszeichnung zurückgegeben, wegen der Abschiebung eines zwölfjährigen Jungen.

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Landtag befasst sich mit Abschiebung von Alek

Frankfurter Rundschau - Der zwölfjährige Alek sollte eigentlich zusammen mit seiner Großmutter nach Mazedonien abgeschoben werden. Innenminister Peter Beuth (CDU) erläutert im hessischen Landtag, warum das nicht geschah.

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Land will Abschiebungen effektiver regeln

Hessenschau.de - In Hessen gibt es Streit über die Zuständigkeit für Abschiebungen. Das Innenministerium prüft, die Aufgabe von den Städten und Kreisen allein auf die Regierungspräsidien zu übertragen. Das kommt nicht in allen Kommunen gut an.

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Hessen schiebt psychisch krankes Kind ab

Frankfurter Rundschau - Die hessischen Behörden haben am Montag einen zwölfjährigen Jungen in sein Heimatland Mazedonien abgeschoben. Der Junge hatte seit zweieinhalb Jahren in Deutschland gelebt. Hier werde das Kindeswohl „mit Füßen getreten“, urteilte der hessische Flüchtlingsrat.

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Deutschland schiebt einen 12-Jährigen ab

vice - Wenn Eltern ihre Kinder zum Reisebus bringen – vor einer Klassenfahrt oder dem Ferienlager –, sind die Abschiedsgesten groß. "Hier, du hast deine Karottensticks vergessen." Oder: "Du rufst mich sofort an, wenn ihr in Prag ankommt, ja?" Als der 12-jährige Alek am Montagmorgen in den Flieger nach Mazedonien stieg, war niemand aus seiner Familie dabei, um ihn zu verabschieden. Dafür Beamte der Zentralen Ausländerbehörde des Regierungspräsidiums Gießen. Das Land Hessen schob den Jungen ab, alleine und trotz fragwürdiger Umstände.

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Wohlfahrtsverbände kritisieren Rückkehrberatung für Flüchtlinge

Die Welt - Anstatt ihnen zu helfen, übe die staatliche Rückkehrberatung in Hessen Druck auf die Flüchtlinge aus. So lautet der Vorwurf der Wohlfahrtsverbände. In einem Landkreis wird auf einen besonders schlimmen Fall verwiesen.

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