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Der Hessische Flüchtlingsrat setzt sich seit 1991 für die Rechte von Flüchtlingen und die Verbesserung ihrer Lebenssituation ein.

Der Hessische Flüchtlingsrat (hfr) ist eine Dachorganisation von Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen und versteht sich als Bindeglied zwischen politischen Entscheidungsträger_innen und denen, die sich vor Ort solidarisch für Flüchtlinge und Migrant_innen einsetzen oder eigene Flucht- und Migrationserfahrungen haben.

Der hfr ist eine von Parteien und Kirchen unabhängige Organisation und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Projektförderungen.

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Fortbildung: "Geflüchtete als Verbraucherinnen und Verbraucher stärken"

Zur Unterstützung von Ehren- und Hauptamtlichen bietet der Hessische Flüchtlingsrat in Zusammenarbeit mit Amnesty International, dem Caritasverband der Diözese Limburg, der Diakonie Hessen sowie der Refugee Law Clinic Gießen eine Fortbildungsreihe für die Arbeit mit Geflüchteten an. Die nächste Veranstaltung findet am 22.06.2017 statt: "Geflüchtete als Verbraucherinnen und Verbraucher stärken" - Infos rund um Verbraucherschutz und Haushaltskompetenz.

 

Einladung: 12. Hessisches Sozialforum

Alle werden gebraucht!  Hessen und Europa gehen auch solidarisch!
 
17. Juni I 10-16 Uhr l Haus am Dom in Frankfurt

Europa kriselt, wird zur Festung ausgebaut; der Süden wird abgehängt. Die Ungleichheiten in der EU und Deutschland wachsen. Die Verteilungskämpfe um Wohnraum, um Arbeit, um Integration nehmen auch in Hessen zu. Polarisierungen von rechts verschärfen sich. Wie können die wachsenden sozialen Kämpfe und sozialen Spaltungen zugunsten von Teilhabe, Integration und Gerechtigkeit überwunden werden? Weitere Informationen sowie den genauen Programmablauf finden Sie hier.

Einrichtungen zur Erstaufnahme – Mindeststandards nötig!

Der Hessische Flüchtlingsrat hat zusammen mit der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände Hessen und mit Unterstützung von Amnesty International das Positionspapier "Standards zur Unterbringung, Versorgung und Betreuung Asylsuchender in Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen" entwickelt.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Aktuelle Projekte zur Unterstützung von Geflüchteten

BLEIB in Hessen II

Das Netzwerk "BLEIB in Hessen II" unterstützt seit 2008 die arbeitsmarktrechtliche und soziale Integration von Flüchtlingen, Bleibeberechtigten und Geduldeten zwischen 16 und 65 Jahren. Wir unterstützen Sie in aufenthaltsrechtlichen Fragen. Unsere geschulten Berater und Beraterinnen bündeln fachliches Know-How und jahrelange Erfahrung im Flüchtlingssektor.

idEE

Das Projekt Integration durch Eingliederung in das Erwerbsleben (IdEE) in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Fulda und Werra-Meißner zielt auf die stufenweise und nachhaltige Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Am Projektverbund sind die jeweiligen Landkreise, der Flüchtlingsrat sowie einige lokale Arbeitsmarktakteure beteiligt.

Lagertour

Der Hessische Flüchtlingsrat macht sich auf den Weg. Seit August 2016 besuchen wir Unterbringungen für Asylbewerber*innen in den verschiedenen Landkreisen Hessens.

Vor Ort wollen wir mit den Bewohner*innen und den ehrenamtlich Engagierten in Kontakt kommen. Vor dem Hintergrund der sich stetig ändernden Situation von Geflüchteten, möchten wir uns dabei einen Überblick verschaffen wie Asylbewerber*innen aktuell in Hessen leben (müssen) und darüber hinaus unsere Verbindungen zu Betroffenen und Unterstützer*innen stärken.

News von Pro Asyl

Schweigen für die Toten im Mittelmeer

Während des Kirchentags in Berlin wird unter dem Motto #FluchtGedenken eine Schweigeminute abgehalten – um in aller Öffentlichkeit auf das Sterben im Mittelmeer aufmerksam zu machen. Und das ist dringend nötig, wie die immer weiter steigenden Todeszahlen zeigen.

Dublin-Familienzusammenführung: Innenministerium deckelt letzte legale Wege

Tausende Angehörige von in Deutschland lebenden Asylsuchenden harren in Griechenland aus. Das Bundesinnenministerium (BMI) will nun nur noch 70 pro Monat aufnehmen – trotz des Rechtsanspruchs auf Familienzusammenführung nach der Dublin-Verordnung. Die Begründung dafür ist hanebüchen.

»Hau ab – Gesetz«: Bundestag entscheidet über erneute Asylrechtsverschärfung

Am Donnerstag steht der Gesetzentwurf »zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht« auf der Tagesordnung. Dieses Gesetz baut Deutschland vom Aufnahmeland zum Abschiebeland um und perfektioniert die Abschiebemaschinerie, um die Betroffenen außer Landes zu schaffen. PRO ASYL appelliert an den Deutschen Bundestag, das Gesetz nicht zu beschließen.

Kampagne: Afghanistan ist nicht sicher!

Unterstützen Sie die Kampagne von Pro Asyl.

Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache: Afghanistan ist nicht sicher, Abschiebungen von Flüchtlingen dorthin sind nicht zu verantworten.

 

 

 

Kampagne: Schule für Alle!

Unterstützen Sie die Kampagne der Landesflüchtlingsräte, dem BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen – unterstützt von der GEW und Pro Asyl

Das Schuljahr schreitet voran, doch viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind außen vor. Für sie herrscht Lageralltag statt Schulalltag – obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über einem Jahr in Deutschland leben. Bundesweit sind zehntausende junge Menschen betroffen.

Unsere Pressemitteilung vom 6.10.2016 finden Sie hier.

Unterstützen Sie die Kampagne unter http://kampagne-schule-fuer-alle.de/