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Der Hessische Flüchtlingsrat setzt sich seit 1991 für die Rechte von Flüchtlingen und die Verbesserung ihrer Lebenssituation ein.

Der Hessische Flüchtlingsrat (hfr) ist eine Dachorganisation von Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen und versteht sich als Bindeglied zwischen politischen Entscheidungsträger_innen und denen, die sich vor Ort solidarisch für Flüchtlinge und Migrant_innen einsetzen oder eigene Flucht- und Migrationserfahrungen haben.

Der hfr ist eine von Parteien und Kirchen unabhängige Organisation und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Projektförderungen.

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Aktuelle Projekte zur Unterstützung von Geflüchteten

BLEIB in Hessen II

Das Netzwerk "BLEIB in Hessen II" unterstützt seit 2008 die arbeitsmarktrechtliche und soziale Integration von Flüchtlingen, Bleibeberechtigten und Geduldeten zwischen 16 und 65 Jahren. Wir unterstützen Sie in aufenthaltsrechtlichen Fragen. Unsere geschulten Berater und Beraterinnen bündeln fachliches Know-How und jahrelange Erfahrung im Flüchtlingssektor.

idEE

Das Projekt Integration durch Eingliederung in das Erwerbsleben (IdEE) in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Fulda und Werra-Meißner zielt auf die stufenweise und nachhaltige Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Am Projektverbund sind die jeweiligen Landkreise, der Flüchtlingsrat sowie einige lokale Arbeitsmarktakteure beteiligt.

Lagertour

Der Hessische Flüchtlingsrat macht sich auf den Weg. Seit August 2016 besuchen wir Unterbringungen für Asylbewerber*innen in den verschiedenen Landkreisen Hessens.

Vor Ort wollen wir mit den Bewohner*innen und den ehrenamtlich Engagierten in Kontakt kommen. Vor dem Hintergrund der sich stetig ändernden Situation von Geflüchteten, möchten wir uns dabei einen Überblick verschaffen wie Asylbewerber*innen aktuell in Hessen leben (müssen) und darüber hinaus unsere Verbindungen zu Betroffenen und Unterstützer*innen stärken.

News von Pro Asyl

GroKo sorgt weiter für Familientrennung

Die Große Koalition gibt ein beschämendes Bild ab: Während Familienpolitik in den Wahlprogrammen großgeschrieben wird, wird ein Antrag zum Familiennachzug für Flüchtlinge zum x-ten Mal – und damit in die nächste Legislaturperiode – vertagt.

Schutz für anerkannte Flüchtlinge gibt es in Griechenland nur auf dem Papier

Seit Jahren unterstützen unsere Anwältinnen und Menschenrechtler*innen im Auftrag von PRO ASYL Schutzsuchende in Griechenland. Eine umfassende juristische Stellungnahme von PRO ASYL und unserem Projektpartner Refugee Support Aegean (RSA) zeigt, unter welchen erschreckenden Lebensbedingungen anerkannte Flüchtlinge in Griechenland leben müssen.

Farmakonisi: Gericht entlastet syrischen Flüchtling und Überlebenden

Der Urteilsbegründung zufolge wurde die tödliche Bootskatastrophe durch den Einsatz der griechischen Küstenwache verursacht. Ein junger syrischer Flüchtling und selbst Überlebender des Unglücks wurde von jeglicher Verantwortung freigesprochen.

Kampagne: Afghanistan ist nicht sicher!

Unterstützen Sie die Kampagne von Pro Asyl.

Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache: Afghanistan ist nicht sicher, Abschiebungen von Flüchtlingen dorthin sind nicht zu verantworten.

 

 

 

Kampagne: Schule für Alle!

Unterstützen Sie die Kampagne der Landesflüchtlingsräte, dem BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen – unterstützt von der GEW und Pro Asyl

Das Schuljahr schreitet voran, doch viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind außen vor. Für sie herrscht Lageralltag statt Schulalltag – obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über einem Jahr in Deutschland leben. Bundesweit sind zehntausende junge Menschen betroffen.

Unsere Pressemitteilung vom 6.10.2016 finden Sie hier.

Unterstützen Sie jetzt "Schule für Alle" auf der Webseite der Kampagne!